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Pflegehinweis Kletterpflanzen

Der vorgesehene Standort für Kletterpflanzen sollte vor deren Pflanzung überprüft werden, ob er nicht zugig ist, da dies bei empfindlicheren Kletterpflanzen zu Erfrierungen im Winter und zu zusätzlicher Verdunstung im Sommer führen kann.

Ebenso sollte überprüft werden, ob genügend Raum für den Wurzelbereich der Pflanze vorhanden ist, da dies erheblich zu deren Entwicklung beiträgt.

Für die Nordseite eignen sich besonders immergrüne Kletterpflanzen, wie Efeu oder eine immergrüne Lonicera, da sie als zusätzliche Wärmeisolierung im Winter dienen können.

Für die Südseite werden meist die sommergrünen Ranker bevorzugt, die einen mediterranen Flair schaffen können. Hier bevorzugt man vor allem die Clematis, Lonicera, Wisteria oder Polygonum.

Um Gebäudeschäden zu vermeiden, sollten Selbstklimmer wie wilder Wein, Trompetenblume, Kletterhortensie, Efeu und Spindelstrauch nur für rissfreie Hausfasaden verwendet werden.
Kletterhilfen für die anderen Kletterpflanzen sollen mindestens einen Meter vor dem Dachbereich enden, damit dieser vom Jahrestrieb nicht erreicht werden kann.

Bei der Pflanzung sollte man immer die voraussichtliche Wuchshöhe beachten!
Das Pflanzloch ist zwei Spaten tief auszuheben. Gegen Staunässe kann man durch den Einbau einer Schotterlage zur Drainierung vorbeugen.
Die Pflanzen sollten mit dem Topf schräg in Richtung der Kletterhilfe oder Wand gepflanzt, gut angedrückt und reichlich eingewässert werden.

Starkwachsende Kletterpflanzen wie Polygonum, Lonicera und Wisteria sind regelmäßig durch Schnitt in Form zu halten.

Um das Wachstum und die Vitalität der Kletterer zu fördern, sollten sie diesen im Frühjahr eine Gabe eines organischen Volldüngers geben und gegebenenfalls im Frühsommer nochmals leicht nachdüngen.

Im Sommer sind gerade die Kletterpflanzen regelmäßig zu wässern.
Das Wässern sollte jedoch regelmäßig erfolgen, da zu viel Wasser und Staunässe zu Pilzerkrankungen beiträgt.