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Staudenpflege

Frühjahr

Den Boden auflockern, dabei Laubreste, Humus, Kompost und Volldünger in geringen Gaben in die obere Bodenschicht ca. 2 bis 3 cm tief einarbeiten.
Als sehr gute Staudendünger haben sich die organischen Dünger bewährt, welche in jedem Lagerhaus bezogen werden können. Gräser und bizarre Stauden werden erst jetzt im Frühjahr zurückgeschnitten, da zum einen der Reif an Gräsern und bizarren Stauden uns ein sehr schönes Winterbild im Garten bereiten kann und zum anderen die Blütenstände des Vorjahres einen zusätzlichen Frostschutz darstellten.

Sommer
Im Sommer müssen Stauden vor allem regelmäßig gewässert werden. Das Gießen der Stauden sollten an heißen Sommertagen nur in den Abendstunden erfolgen. Verblühte Blütenstände sollten bei Stauden sofort herausgeschnitten werden, damit eine Adventivblüte (Nachblüte) gefördert wird. Auch die Bodendeckenden Stauden wie z. B. Gänsekresse und Blaukissen sind nach der Blüte zurückzuschneiden.
Halbhohe und hohe Blütenstauden die große und schwere Blütenstände ausbilden, wie z. B. Rittersporn, Lupinen und hohe Astern sollten durch Staudenhalter oder Stäbe gestützt werden. Im Frühsommer sollte nochmals mit einem organischen Dünger ein wenig nachgedüngt werden.

Herbst
Samen und Fruchtstände zurückschneiden (Ausnahme: Gräser, bizarre Stauden)
Frostempfindliche Gräser und Stauden wie Palmlilie und Pampasgras sollten mit einem luftigen Winterschutz aus trockenem Laub oder Reisig abgedeckt werden.
Stark wachsende Stauden wie Margariten, Phlox, Lupinen oder Gräser alle 3 bis 5 Jahre teilen und umpflanzen. Stauden für Einzelstellung möglichst lange am selben Platz belassen, z. B. Fackellilie, Steppenkerze oder Pfingstrosen.